Jahresabschluss So. 31.12.2017

Wir bedanken uns bei allen Mitglieder und Radsportfreunden für das tolle Jahr 2017
und wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Les Cinglés du Mont Ventoux

Zum Jahresende ist es an der Zeit, auf die vergangenen Monate zurückzuschauen und Pläne für das nächste Jahr zu machen. Wer noch nach Herausforderungen für die neue Saison sucht, dem sei der Mont Ventoux an’s Herz gelegt.

Vorgeschichte
Das Ziel unserer ersten Alpenüberquerung (bunt gemischte Gruppe von RSVlern sowie Freunden aus Konstanz und Bretten) in 2016 war der Mont Ventoux. Ich war in dieser Woche zum ersten Mal in meinem Leben Pässe gefahren und konnte den Hype um diesen Berg nicht ganz verstehen. Am Vorabend der finalen Etappe wurde wild diskutiert, wer wie oft und von welchen Seiten den Giganten der Provence erklimmen würde (die ultimative Challenge: von allen drei Seiten je einmal hochfahren) wann man sich wo treffen würde… – während ich besorgt mein Knie abtastete und nicht sicher war, ob ich am nächsten Tag überhaupt auf’s Rad steigen könnte.
Am folgenden Tag siegte die Vernunft und ich fuhr nach der zweiten Ankunft am Gipfel trotz einer euphorisierenden Abfahrt und der Versuchung, den dritten Anstieg auch noch zu bezwingen, wieder zum Hotel. Eines war dennoch klar: Ich würde im Laufe meines Erasmus-Jahres auf jeden Fall wiederkommen und mich der Herausforderung stellen!
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Gran Canaria 2017

Im Flugzeug zurück ins graue Deutschland, und dieses ereignisreiche Jahr neigt sich dem Ende zu. Gran Canaria war für mich sowohl Beginn als auch Abschluss der Radsaison, und mittlerweile kenne ich mich zumindest im südlichen Teil ganz gut aus.

Die Aussage, Gran Canaria sei etwas für Fortgeschrittene möchte ich etwas relativieren. Es ist in der Tat alles andere als flach. Und auch, wenn man berghoch fährt, geht es immer wieder auch kurz bergab, sodass man deutlich mehr Höhenmeter sammelt, als man beim Anblick des absoluten Höhenunterschieds zunächst annehmen würde (und diese Mini-„Wellen“ im Profil sieht man nicht unbedingt, da die Skalierung ja dennoch bis 2000 m geht). Gleiches gilt für Abfahrten. Nichts mit gemütlich runter und zurück rollen, da kann sich immer noch die ein oder andere Rampe verstecken. Alle Anfängerfehler, die nur möglich sind, habe ich dann bei der zweiten Reise gemacht und mich am ersten Tag ziemlich kaputt gefahren. Man sollte sich Zeit geben, sich zu ak(k)(a)limatisieren. Durch den Saharawind Calima kann es auch im November mit 32 Grad noch recht warm sein.

Allerdings kam mir die Insel im Frühjahr gar nicht so krass vor. Vermutlich lag es daran, dass wir jeden Tag eher 80-100 und nicht 100+ km gefahren sind. Nachmittags am Strand erholt, waren die Beine am nächsten Morgen wieder fit. Unser Trainingszustand war vorher mäßig und meine Freundin ist in der Woche vermutlich so viel Rennrad gefahren wie in ihrem ganzen Leben zuvor noch nicht.

Langer Rede kurzer Sinn: Ja, gewisser Spaß am Berge fahren sollte vorhanden sein, aber es ist nicht so, dass die Insel nur aus Anstiegen mit 10%+ besteht.
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Ötztaler Radmarathon by Pavel Klinov

I rode my first bike race over the last weekend. I don’t usually write ride reports but I thought I’d do it this time. It was really interesting, nerve wrecking, very tough, but deeply satisfying at the end. Alas, I spent 10 weeks training for it. It’s worth some time to keep memories.

I never did any competitive cycling before. I enjoy the so-called “randonneuring”, or long distance non-competitive cycling, where the key is perseverance and being self-supported. Races are different. But somehow (and it’s a different story), I got myself into one of the hardest amateur bike races in Europe – the Ötztaler Radmarathon. With 230km and 5100m of climbing over 3 high mountain passes in Austria and Italy (Kuehtai, Jaufenpass aka Passo di Giovo, and Timmelsjoch aka Passo del Rombo). All of them are above 2000m, all require >1100m of vertical ascent (aka climbing), all are categorized with HC (hors categorie, or top difficulty in cycling parlance). And there’s that “small” Brenner bump with 770m of climbing between the Kuehtai and the Jaufen… weiterlesen →