Les Cinglés du Mont Ventoux

Zum Jahresende ist es an der Zeit, auf die vergangenen Monate zurückzuschauen und Pläne für das nächste Jahr zu machen. Wer noch nach Herausforderungen für die neue Saison sucht, dem sei der Mont Ventoux an’s Herz gelegt.

Vorgeschichte
Das Ziel unserer ersten Alpenüberquerung (bunt gemischte Gruppe von RSVlern sowie Freunden aus Konstanz und Bretten) in 2016 war der Mont Ventoux. Ich war in dieser Woche zum ersten Mal in meinem Leben Pässe gefahren und konnte den Hype um diesen Berg nicht ganz verstehen. Am Vorabend der finalen Etappe wurde wild diskutiert, wer wie oft und von welchen Seiten den Giganten der Provence erklimmen würde (die ultimative Challenge: von allen drei Seiten je einmal hochfahren) wann man sich wo treffen würde… – während ich besorgt mein Knie abtastete und nicht sicher war, ob ich am nächsten Tag überhaupt auf’s Rad steigen könnte.
Am folgenden Tag siegte die Vernunft und ich fuhr nach der zweiten Ankunft am Gipfel trotz einer euphorisierenden Abfahrt und der Versuchung, den dritten Anstieg auch noch zu bezwingen, wieder zum Hotel. Eines war dennoch klar: Ich würde im Laufe meines Erasmus-Jahres auf jeden Fall wiederkommen und mich der Herausforderung stellen!
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Gran Canaria 2017

Im Flugzeug zurück ins graue Deutschland, und dieses ereignisreiche Jahr neigt sich dem Ende zu. Gran Canaria war für mich sowohl Beginn als auch Abschluss der Radsaison, und mittlerweile kenne ich mich zumindest im südlichen Teil ganz gut aus.

Die Aussage, Gran Canaria sei etwas für Fortgeschrittene möchte ich etwas relativieren. Es ist in der Tat alles andere als flach. Und auch, wenn man berghoch fährt, geht es immer wieder auch kurz bergab, sodass man deutlich mehr Höhenmeter sammelt, als man beim Anblick des absoluten Höhenunterschieds zunächst annehmen würde (und diese Mini-„Wellen“ im Profil sieht man nicht unbedingt, da die Skalierung ja dennoch bis 2000 m geht). Gleiches gilt für Abfahrten. Nichts mit gemütlich runter und zurück rollen, da kann sich immer noch die ein oder andere Rampe verstecken. Alle Anfängerfehler, die nur möglich sind, habe ich dann bei der zweiten Reise gemacht und mich am ersten Tag ziemlich kaputt gefahren. Man sollte sich Zeit geben, sich zu ak(k)(a)limatisieren. Durch den Saharawind Calima kann es auch im November mit 32 Grad noch recht warm sein.

Allerdings kam mir die Insel im Frühjahr gar nicht so krass vor. Vermutlich lag es daran, dass wir jeden Tag eher 80-100 und nicht 100+ km gefahren sind. Nachmittags am Strand erholt, waren die Beine am nächsten Morgen wieder fit. Unser Trainingszustand war vorher mäßig und meine Freundin ist in der Woche vermutlich so viel Rennrad gefahren wie in ihrem ganzen Leben zuvor noch nicht.

Langer Rede kurzer Sinn: Ja, gewisser Spaß am Berge fahren sollte vorhanden sein, aber es ist nicht so, dass die Insel nur aus Anstiegen mit 10%+ besteht.
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Ötztaler Radmarathon by Pavel Klinov

I rode my first bike race over the last weekend. I don’t usually write ride reports but I thought I’d do it this time. It was really interesting, nerve wrecking, very tough, but deeply satisfying at the end. Alas, I spent 10 weeks training for it. It’s worth some time to keep memories.

I never did any competitive cycling before. I enjoy the so-called “randonneuring”, or long distance non-competitive cycling, where the key is perseverance and being self-supported. Races are different. But somehow (and it’s a different story), I got myself into one of the hardest amateur bike races in Europe – the Ötztaler Radmarathon. With 230km and 5100m of climbing over 3 high mountain passes in Austria and Italy (Kuehtai, Jaufenpass aka Passo di Giovo, and Timmelsjoch aka Passo del Rombo). All of them are above 2000m, all require >1100m of vertical ascent (aka climbing), all are categorized with HC (hors categorie, or top difficulty in cycling parlance). And there’s that “small” Brenner bump with 770m of climbing between the Kuehtai and the Jaufen… weiterlesen →

Schaufenster des Sports

Die Veranstaltung “Schaufenster des Sports” war auch für den RSV Heidelberg erfolgreich. Die Besucher konnten sich an unserem Stand Infos einholen und für die Kinder war ein Parkour aufgebaut, der mit einem Fahrrad zu meistern war, um den gewünschten Stempel zu bekommen. Nachdem an den unterschiedlichen Ständen für verschiedene Aufgaben alle Stempel gesammelt waren, konnten die Kinder an einer Verlosung teilnehmen.
Nebenbei wurde auch eine Strecke á 50 km für die Rennradler angeboten.
Diese wurde schlussendlich zweimal befahren. Nach jeder Runde konnten sich die Fahrer an unserem Stand verpflegen.
Vielen Dank für alle Helfer am Stand und auf dem Rennrad.

100 Mitglieder

Der RSV Heidelberg wächst ständig weiter:
Ende Mai konnten wir unser 100. Mitglied begrüßen.
Herzlich willkommen in unserem Verein.

Zweite Heidelberger Panoramatour des RSV Heidelberg e.V. war ein voller Erfolg

Der Heidelberger Radsportverein kann auf eine erfolgreiche zweite Veranstaltung mit 470 Teilnehmern zurück blicken. Bei bestem Wetter genossen die Rennradfahrer die drei Touren durch den Odenwald mit anschließendem Ausklang im schattigen Garten des Start- und Zielpunktes.

Am 28. Mai richtete der RSV zum zweiten Mal seine Heidelberger Panorama-RTF aus. Nach intensiver Vorbereitung durch das Organisationsteam inklusive neuer Streckenplanung durch den Odenwald konnten die Fahrer ab 7 Uhr starten. Dank des guten Wetters war die Veranstaltung sehr gut besucht und es starteten 470 Rennradfahrer. Entlang der drei Touren wurden die Teilnehmer an insgesamt drei Kontrollstellen mit Getränken und Kohlenhydraten in Form von Obst, Müsliriegeln und Kuchen versorgt. Bei den sommerlichen Temperaturen von über 35°C bekam das Wort „Wasserträger“ im Radsport eine ganz neue Bedeutung.

Die drei Touren (127 KM, 82 KM und 65 KM sowie eine Familientour mit 35 KM) wurden am Vortag von insgesamt 10 Personen beschildert. So konnte man auch ohne Navi und Ortskenntnis an der Veranstaltung teilnehmen.

Nach gefahrener Strecke konnten sich die Sportler am Start- und Zielpunkt bei kalten Getränken, Steaks und Würstchen vom Grill oder am Kuchenbuffet wieder stärken. Die Wiese des ISSW mit Ihren großen Bäumen bat hierfür ein perfektes Plätzchen im Schatten. Viele Sportler saßen hier noch lange gemütlich zusammen und ließen den sportlichen Tag gemeinsam ausklingen.

Für uns war die Veranstaltung ein voller Erfolg“ so Roland Schäfer, 1. Vorsitzender des RSV Heidelbergs. „Die viele Arbeit der Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir bei unserer zweiten Veranstaltung schon so viele Radfahrer gewinnen konnten. Das freut uns für den Verein, aber auch für die Region. Offensichtlich ist auch der Radsport in der Region ein Thema und wir sind sehr stolz, dass wir hier zu dem Angebot im Breitensport einen Beitrag leisten konnten.“

Man kann nun auf die Heidelberger RTF 2018 gespannt sein. „Wir würden uns natürlich wünschen, die größte RTF in der Region auszurichten“ sagt Sandra Knab, (Organisationsleitung der RTF 2017) „Heidelberg – auch als touristisches Ziel – hat durchaus das Potential hierfür, und der Verein sowieso. Wir sind ein junger, aktiver Verein mit ca. 100 aktiven Mitgliedern. Das ist sozusagen eine Luxus-Situation im Vereinsleben! Wir können viel erreichen!“

Der RSV dankt allen Helfern für ihren Einsatz und allen Sportlern für ihr Kommen. Gemeinsam durften wir einen perfekten Radsporttag erleben!

Mallorca 312

Es begab sich vor ziemlich genau einem Jahr, dass mein Arbeits- und Vereinskollege Holger und ich auf Mallorca in unserem mittlerweile traditionellen Frühjahrs-Trainingslager weilten. Gewohnt unsere Kilometer abspulend stellten wir eines Tages fest, dass unweit unseres Hotels in Playa de Muro ein größerer Auflauf (noch mehr als sonst) an Radfahrern herum stand, Absperrgitter aufgebaut wurden und eine kleine Zeltstadt Namhafter Fahrrad- und Zubehör Hersteller diverse Sachen zum kaufen und ausprobieren anbot. Als wir uns das Ganze unbedarft von der Nähe aus anschauten erfuhren wir, dass hier in ein paar Tagen ein Rennen stattfinden würde: das Mallorca 312 (http://www.mallorca312.com). Kurze Überlegungen sich spontan nach einer freien Startnummer zu erkundigen wurden dann doch begraben und da es am nächsten Morgen regnete tat uns die Entscheidung im nachhinein auch nicht allzu leid.
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